Die Studierenden und Mitarbeitenden der DKU gratulieren dem DAAD zum 100-jährigen Jubiläum!
Jedes Jahr erhalten die besten Studierenden der Deutsch-Kasachische Universität (DKU), eine der Partnerhochschulen der TH Wildau, ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der in diesem Jahr 100-jähriges Jubiläum feiert. Auch die TH Wildau arbeitet seit Jahren mit dem DAAD im Rahmen verschiedener Projekte und Kooperationen zusammen. Herzlichen Glückwunsch und danke für die Zusammenarbeit!
Der diesjährige Projektworkshop fand dieses Jahr am 26. und 27. Juni an der Technischen Hochschule Wildau statt.
Eröffnet wurde der Workshop mit Grußworten von der Präsidentin der TH Wildau, Prof. Ulrike Tippe, sowie dem Projektleiter Prof. Jens Wollenweber (TH Wildau) und dem Präsidenten der DKU, Prof. Wolrad Rommel. Die Botschaftsrätin und Leiterin der Kulturabteilung der Botschaft der Republik Kasachstan Leila Ashimzhanova betonte in ihrem Eingangsstatement die wachsende Bedeutung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan.
Im Anschluss berichtete das Projektteam über die Aktivitäten und Vorhaben auf deutscher Seite. Außerdem informierte der Präsident der DKU über die Entwicklungen und Strategien an der und für die DKU. Es folgte ein intensiver Austausch mit den Teilnehmenden. Danach wurden die Möglichkeiten einer Filialgründung der Technischen Universität Berlin in Aqtau vorgestellt und diskutiert.
Im nächsten Workshopteil arbeiteten die Teilnehmenden in vier Gruppen zu verschiedenen Aspekten der akademischen Zusammenarbeit zwischen der DKU und ihren deutschen Partnern. Es wurden folgende Themen diskutiert: das zukünftige Format der Lehre der Flying Faculty, die Kommunikation im Konsortium, die Sichtbarkeit der DKU in Europa und Zentralasien, die Zusammenarbeit bei der Bewerbung der Studienangebote sowie die Rolle und die Aufgaben der Konsortialpartner.
Am Nachmittag wurden die Teilnehmenden durch einen Vertreter der Ortschronisten Wildau e. V. über den Campus geführt. Dabei wurden Einblicke in die Geschichte des Ortes Wildau und auch des historischen Werksgeländes gewährt.
Am nächsten Tag wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen präsentiert und es wurde sich zu möglichen Maßnahmen ausgetauscht. Anschließend fand die Mitgliederversammlung des Hochschulkonsortiums statt. In der Abschlussrunde würdigten die Teilnehmer die angenehme Atmosphäre und engagierte Zusammenarbeit. Der nächste Workshop soll 2026 an der Hochschule Zittau/Görlitz stattfinden.
Vom 7. bis zum 20. Juni 2025 fand an der Technischen Hochschule Wildau ein Sprachkurs Deutsch für 19 teilnehmende Studierende der Deutsch-Kasachischen Universität Almaty (DKU) statt.
Die Studierenden aus verschiedenen Fachrichtungen bekamen von den Sprachdozentinnen Sabine Bucher und Gabriele Lindner von der TH Wildau neben dem Sprachunterricht auch Einblick in das politische und kulturelle Leben in Deutschland. Neben einem Besuch des Humboldtforums und einem Vortrag im Berliner Reichstag hatten die Studierenden die Möglichkeit, an einer Führung durch das BMW-Motorradwerk in Berlin teilzunehmen.
Der DKU-Projektleiter Prof. Jens Wollenweber und der stellvertretende Projektleiter Prof. Anselm Fabig führten die Studierenden in spannenden Vorlesungen in die Themenkomplexe BWL, Logistik und moderne und antike Navigation ein. Abgerundet wurde die zweiwöchige Veranstaltung durch Laborführungen an der TH Wildau. So erhielten die Teilnehmenden Einblick in die Indoor-Ortung im Logistik-Labor erlebten im ViNN:Lab Makerspace der TH Wildau die Funktionsweise eines Lasercutters.
Die leistungsstärksten Studierenden der DKU haben die Möglichkeit, ein DAAD-Stipendium, finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amts, zu erhalten. Mit diesem können sie im Rahmen der Doppelabschlussprogramme an eine der deutschen Partnerhochschulen (HAW Hamburg, HS Mittweida, HS Rhein-Waal, HS Schmalkalden, TH Wildau oder HS Zittau/Görlitz) gehen. Im Herbst 2024 reisten dafür 13 DKU-Studierende nach Deutschland. Nachdem sie nun ein Semester an ihrer Hochschule absolviert haben, wurden sie zu einem Stipendiatentreffen nach Berlin eingeladen. Dieses wurde von dem DKU-Projektteam der TH Wildau organisiert und fand am 27. und 28. April 2025 statt. Im Vordergrund stand der Austausch über die persönlichen Erfahrungen während des Studienaufenthalts in Deutschland und über die Beziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan.
Nach der Begrüßung durch Prof. Jens Wollenweber, dem Projektleiter des DKU-Projekts, und einem ersten Kennenlernen der Studierenden stand ein Besuch mit Führung durch den Deutschen Bundestag auf dem Programm. Am Abend berichteten die Teilnehmenden von ihren Erfahrungen an ihren deutschen Hochschulen. Kernaspekte dazu konnten in kurzen Videosequenzen festgehalten und sollen im Anschluss zu einem Social-Media-Beitrag zusammengestellt werden.
Am Folgetag standen die deutsch-kasachischen Beziehungen im Fokus. In einem Vortrag vom stellvertretenden Projektleiter Prof. Anselm Fabig wurden den Studierenden das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vorgestellt und einzelne Aspekte in einer anschließenden Diskussionsrunde vertieft. Als Höhepunkt waren die Stipendiaten am zweiten Veranstaltungstag in das Auswärtige Amt eingeladen und hatten neben einer kleinen Führung durch das Gebäude die Möglichkeit, sich mit der Referatsleiterin für Auswärtige Bildungs- und Forschungspolitik, Christina Gehlsen, auszutauschen. In der lebhaften Diskussionsrunde wurden verschiedene Themenkomplexe angesprochen. Es ging unter anderem um die Erfahrungen aus dem Studierendenalltag und die politischen sowie wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Deutschland und Kasachstan.
Jedes Jahr erhalten die besten DKU-Studierenden ein DAAD-Stipendium für einen Studienaufenthalt an einer der deutschen Partnerhochschulen. In diesem Jahr können sich 18 Studierende über eine DAAD-Förderung zum Wintersemester 2025 freuen. Von ihnen werden 11 an einem der Doppelabschlussprogramme teilnehmen. Die anderen 7 werden für einen Semesteraufenthalt an eine deutsche Partnerhochschule gehen.
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden am 14. April die Stipendienurkunden von der Rektorin der DKU, einer Vertreterin des deutschen Projektbüros und der Leiterin des IO der DKU übergeben. Im Verlauf der Veranstaltung erhielten die Stipendiaten Informationen zum politischen Hintergrund ihres Stipendiums sowie ein paar technische Hinweise und Empfehlungen. Zudem stellten zwei Gastdozenten ihre Hochschulen vor und gaben Einblick in den Studienalltag in Deutschland. Ergänzend berichtete eine Absolventin des Doppelabschlussprogramms Finanzen über ihre Erfahrungen während ihres Studienaufenthalts an der Partnerhochschule. Im Anschluss konnten die Stipendiaten ihre akademischen und organisatorischen Fragen an die anwesenden Redner stellen.
Im Januar 2025 ist das Projekt „Entwicklung der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) zu einer Internationalen Netzwerkuniversität“ an der Technischen Hochschle Wildau gestartet. Es wird vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts gefördert und umfasst eine Laufzeit von drei Jahren.
Das letzte Projekt ist an der Hochschule Schmalkalden angesiedelt gewesen und lief zum Ende 2024 aus.
Projektinhalte werden für die nächsten drei Jahre sein:
Das Projekt wird von Prof. Wollenweber geleitet. Stellvertretender Projektleiter ist Prof. Fabig. Im deutschen Projektteam sind fünf Mitarbeiterinnen tätig, die eng mit den Kollegen auf kasachischer Seite zusammenarbeiten. Projektleiter an der DKU ist Prof. Rommel, der Präsident der DKU.
2024 durfte die DKU ihr 25-jähriges Bestehen feiern und lud am 3. September zu einer Festveranstaltung ein. Bei dieser waren hochrangige Vertreter von deutschen und kasachischen Ministerien, vom DAAD und von den Partnerhochschulen der DKU anwesend. Unter den 250 Gästen war auch das Projekt durch den stellvertretenden Projektleiter und die Koordinatorin vor Ort vertreten.
In den verschiedenen Beiträgen wurde der Weg, den die DKU bisher gegangen ist, gelobt und wertgeschätzt. Sie war 1999 von drei Wissenschaftlern als private Universität in Almaty gegründet worden. Seit 2007 wird die DKU als deutsche Hochschule im Ausland gefördert. Politisch flankiert wurde diese Unterstützung durch das in 2008 unterzeichnete Regierungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Kasachstan. Seit dem hat sich die DKU sehr gut entwickelt und ist von einem Netzwerk deutscher Hochschulen umgeben, mit denen sie teilweise bereits seit über 17 Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. Seit einiger Zeit kooperiert sie auch verstärkt mit inländischen Universitäten wie der Yessenov-Universität in Aqtau und wissenschaftlichen Einrichtungen wie der Nationalen Akademie der Wissenschaften.
Vor und nach dieser Festveranstaltung waren weitere Programmpunkte platziert. So fand an der Nationalen Akademie der Wissenschaften ein Runder Tisch zur Gründung des Deutsch-Kasachischen Zentrums für Wissenschaften statt. Auch wissenschaftliche Konferenzen wie das LogForum und die DKU International Conference wurden in derselben Woche durchgeführt.
Anlässlich des Jubiläums wurde eine Festschrift veröffentlicht. Diese ist hier zu finden:

Am 16. und 17. Juni 2024 fand in Berlin eine traditionelle Projektveranstaltung statt - das Stipendiatentreffen für die Stipendiaten des Programms "Stipendien für DE-Aufenthalte im SJ 2023/24".
Zwölf Stipendiaten, die seit September 2024 ihr viertes Studienjahr an einer der Partnerhochschulen der DKU absolvieren, nahmen daran teil. Auf dem Programm standen ein Besuch im Deutschen Bundestag und ein Workshop zu aktuellen Themen wie der Studiensituation in Deutschland. Es fand ein intensiver Austausch statt und es wurden viele Ideen gesammelt, die den zukünftigen Stipendiaten helfen sollen, ihr Studium in Deutschland effektiv zu gestalten.
Als Höhepunkt wurden die Stipendiaten am Montag, den 17. Juni, in das Auswärtige Amt eingeladen und hatten die Möglichkeit, sich mit der Beauftragten für Außenwissenschaftspolitik und Auswärtige Bildungs- und Forschungspolitik über die Beziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan auszutauschen.
Der diesjährige Workshop des DKU-Projekts fand vom 16. bis 17. Mai an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg statt.
Der Workshop begann mit einem freundlichen Empfang und einleitenden Worten von verschiedenen Teilnehmenden, darunter Prof. Dr. Jens Wollenweber (Projektleiter, TH Wildau), Dr. Helga Andree (Dekanin Fakultät Life Sciences der HAW Hamburg), Dr. Dauren Akberdiyev (Leiter der Bildungs- und Kulturabteilung, Botschaft der Republik Kasachstan), Jana Orlowski (Referat Internationale Wissenschaftspolitik, Auswärtiges Amt) und Prof. Dr. Wolrad Rommel (Präsident der Deutsch-Kasachischen Universität).
Es folgten detaillierte Berichte über den aktuellen Stand des Projekts sowie über die Entwicklungen innerhalb der DKU, einschließlich einer Präsentation der Strategie für die Zeit ab 2025. Anschließend stellten sich Frau Prof. Dr. Anke Müller (HS Hof) und Herr Prof. Dr. Liudger Dienel (TU Berlin) vor, gefolgt von einer Präsentation der Schwerpunkte des neuen Antrags ab 2025 und der weiteren Vorgehensweise des Workshops.
Die Teilnehmenden diskutierten dann in vier Arbeitsgruppen über die Schwerpunktthemen des neuen Antrags in den Bereichen Sprache, Vernetzung & Internationalisierung, Lehre und Wissenschaftskonzept. Jede Diskussionsrunde dauerte ca. 40 Minuten. Die Teilnehmenden hatte die Möglichkeit, bis zu drei Thementische zu besuchen und wechselten nach jeder Runde die Tische, um in neuen Gruppen an anderen Themen zu arbeiten. Der "Gastgeber" blieb am Tisch und führte die neue Gruppe kurz in die Ergebnisse der vorherigen Gruppe ein. Alle Ergebnisse, Ideen und Erkenntnisse wurden von den Teilnehmern auf Flipchart-Papier festgehalten.
Am Nachmittag besuchten die Workshopteilnehmenden den Energie-Campus und den Windpark der HAW Hamburg. Das Technologiezentrum CC4E, das 2015 im Bezirk Bergedorf eröffnet wurde, dient der Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und Einrichtungen zur Entwicklung anwendungsnaher Lösungen und Innovationen im Bereich erneuerbare Energien. Die Forschungseinrichtung konzentriert sich auf das Windlabor, das Smart Grid-Labor und den Windpark Curslack als tragende Säulen. Die Aktivitäten in den Laboren dienen der angewandten Forschung sowie der Ausbildung und Qualifikation an der HAW Hamburg.
Am nächsten Tag wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen für das Projekt ab 2025 präsentiert. Die Präsentation wurde von lebhaften Diskussionen begleitet, moderiert von den Sprecherinnen und Sprechern der einzelnen Gruppen.
Zum Abschluss präsentierte Herr Prof. Dr. Fabig (stellv. Projektleiter, TH Wildau) sein Konzept zur Einführung eines Informatikstudiengangs an der DKU. Im Jahr 2025 wird der Projektworkshop an der TH Wildau stattfinden.
Katharina Scholz
+49 3375 508 883
katharina.scholz@th-wildau.de
Technische Hochschule Wildau
Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften
DKU-Projekt
Hochschulring 1
D-15745 Wildau